Industrial Ecology

Auf dieser Seite präsentieren sich die Institutionen in Deutschland, die sich mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Industrial Ecology beschäftigen. Wir laden alle Besucher herzlich ein, mit uns über aktuelle Themen der Nachhaltigkeit von Industrie und Gesellschaft zu diskutieren. Dabei geht es um Fragen der Kreislaufführung von Materialien und Wertstoffen, um Erneuerbare Energien, um nachhaltigen Konsum, um die Bedeutung von Lebensstilen für Nachhaltigkeit, den Umgang mit Risiken und Unsicherheit in komplexen Systemen und vieles mehr.

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Die IPAT-Gleichung am Beispiel des Klimaschutzes

Ohne TitelMario Schmidt vom Institut für Industrial Ecology hat für den Lokalsender Baden TV einen Einblick in den Pforzheimer Studiengang Ressourceneffizienz-Management gegeben. Als Beispiel hat er die IPAT-Gleichung herausgegriffen – ein klassisches Thema der Industrial Ecology.

In zwei 10-minütigen Beiträgen erklärt er, welche Anstrengungen notwendig wären, um die Treibhausgasemissionen weltweit zu halbieren.

Hier die Kurzlinks:

Teil 1: https://youtu.be/Q1W-qNAaW9I

Teil 2: https://youtu.be/hoEc2EQlCFI 

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Jetzt anmelden für die VÖW-Sommerakademie 2016 „Industrial Ecology“ (10.-14.9.2016 in Pforzheim)!

Die diesjährige VÖW-Sommerakademie wird zum Thema „Industrial Ecology“ stattfinden. Industrial Ecology (IE) ist die Idee, menschliches Wirtschaften nach dem Vorbild von Ökosystemen zu gestalten: kreislauforientiert, ressourceneffizient, nachhaltig und zukunftsfähig. Die VÖW-Sommerakademie 2016 diskutiert Konzepte und Methoden der IE sowie ihre Bezüge zu anderen Feldern der Nachhaltigkeitsforschung. Sie findet vom 10.-14.9.2016 in Pforzheim statt und wird von der VÖW, dem Fachgebiet Resiliente Energiesysteme der Universität Bremen und dem Institut für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim, sowie dem Netzwerk IE ausgerichtet.

Gelehrt, diskutiert und praktisch erprobt werden Methoden der Systemanalyse, der Stoff- und Materialstrommodellierung und der Gestaltung von nachhaltigen industriellen Systemen. Adressiert werden dabei Fragen bezüglich des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen und Umwelt, der Dynamik und der Auswirkungen des gesellschaftlichen Metabolismus und der schonenden Einbettung sozio-technischer Systeme in die Umwelt. Bezüge sollen ferner hergestellt werden zu aktuellen Themen der nachhaltigen globalen Entwicklung, der Transformationsforschung und der Postwachstumsdebatte, mit dem Ziel die Beiträge der IE zu diesen Feldern kritisch auf Reichweite und Wirksamkeit zu überprüfen.

Am ersten Tag stehen das Kennenlernen sowie eine Einführung in die Themen und Methoden der IE auf dem Programm. Dieses Wissen wird am zweiten Tag im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden vertieft. Um unterschiedliche Blinkwinkel aufzuzeigen, stammen die Vortragenden aus unterschiedlichen Bereichen, wie Politik, Politikberatung, Wirtschaft und Forschung. Und auch die Teilnehmer*innen sind ausdrücklich eingeladen einen Beitrag, z.B. in Form von Postern, zu leisten. Tag 3 und 4 stehen im Zeichen einer gemeinsamen Erarbeitung von praxisorientierten Fallstudien unter Anleitung von Experten. Mögliche Themen sind z. B. anthropogene Lager, Aluminiumrecycling, betriebliche Stoffstromanalyse und Elektromobilität. Am letzten Tag erfolgt eine abschließende Reflexion und Diskussion der Ergebnisse sowie der Reichweite des IE-Ansatzes.

Die VÖW und das Netzwerk IE freuen sich auf die Teilnahme von Studierenden, Absolvent*innen und Doktorand*innen aller Fachrichtungen mit einem Grundwissen zu und Interesse an Fragen und Methoden der Nachhaltigkeitsforschung.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.voew.de/sommerakademie

Kontakt: sommerakademie@voew.de

Im Anschluss an die Sommerakademie besteht die Möglichkeit, an der 12. Ökobilanzwerkstatt teilzunehmen, die am 15./16.9.2016 ebenfalls in Pforzheim stattfindet und sich an Absolvent*innen, Doktorand*innen und junge Wissenschaftler*innen richtet, die sich mit Forschung im Themenfeld Life Cycle Assessment (LCA) befassen.

Ökobilanzwerkstatt: http://umwelt.hs-pforzheim.de/oekobilanzwerkstatt/

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WiMi Stelle (Doktorand*in): Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen

ZTG TU Berlin

Für die gemeinsame Nachwuchsgruppe R2-D2 „Zwischen Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen: Herausforderungen der Entkopplung von Umweltverbrauch und Wirtschaftswachstum am Beispiel der Digitalisierung von Dienstleistungen“ unter der Leitung von Dr. Tilman Santarius ist eine Stelle für eine ingenieurwissenschaftliche Dissertation offiziell ausgeschrieben.

Näheres finden Sie im Anhang und auf der offiziellen TU-Seite unter folgendem Link:

https://tub.stellenticket.de/de/offers/24506/

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Stellenanzeige der TU Darmstadt

Am Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft der TU Darmstadt (Leitung Prof. Schebek) ist eine Post-Doc-Stelle für das Themenfeld Urban Mining ausgeschrieben. Bewerber/innen sollten sowohl modelltechnische als auch experimentelle Kenntnisse mitbringen. Die inhaltliche Ausrichtung der Forschung kann auf Grundlage der eigenen Erfahrungen und Ideen erfolgen. Im Bereich der Lehre müssen Grundlagenvorlesungen zur Chemie (mit)betreut werden.

Näheres können Sie der Stellenausschreibung entnehmen.

Ausschreibung Postdoc Januar 2016

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Konferenz n – Hochschule weiter denken

save_the_date_konferenz_n_-_hochschule_weiter_denken_22-24_januar_2016.png__750x375_q85_crop_upscaleWie schon im Oktober 2014 bringt das studentische Netzwerk n auch im Januar 2016 wieder alle Akteure zum Thema Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung auf einer bunten Konferenz zusammen. Die Konferenz gliedert sich dabei in zwei Teile: Am Freitag, den 22. Januar, geht es um die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Hochschulen. Dabei werden alle Akteursgruppen zusammen gebracht und erarbeiten gemeinsam Ideen zur stärkeren Integration der BNE für die Wissenschaftspolitik. Samstag und Sonntag, den 23. und 24. Januar, sind nur für Studierende da: das studentische Engagement für Nachhaltigkeit an Hochschulen steht dann im Vordergrund. Dazu findet sich Gelegenheit zur gegenseitigen Inspiration und Austausch aktueller Projekte und Projektideen.

Weitere Informationen finden sich hier.

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Stellenanzeige der Universität Bremen

logo_uni-1Das Fachgebiet Resiliente Energiesysteme im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik in Kooperation mit dem artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – sucht ab sofort zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Doktorand*innen (50% Entgeltgruppe TV-L E 13) für drei Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Mit dem Ziel der Promotion arbeiten Sie eigenverantwortlich an Forschungsaufgaben. Sie arbeiten in enger Kooperation mit unterschiedlichsten AkteurInnen und WissenschaftlerInnen, die im Rahmen der Energiewende aktiv sind und versuchen, Optionen und Erfolgsfaktoren für nachhaltige und resiliente Energiesysteme zu entwickeln und zu testen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsfrist: 04.11.2015

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Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund – dargestellt am Beispiel: Deutsches Netzwerk Industrial Ecology

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In einem kürzlich veröffentlichten Buchbeitrag wird das Deutsche Netzwerk Industrial Ecology als praxisnahes und aktuelles Beispiel für Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund verschiedener akademischer Akteure dargestellt:

Isenmann, Ralf; Gößling-Reisemann, Stefan; Zimmermann, Till (2016)
Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund – dargestellt am Beispiel: Deutsches Netzwerk Industrial Ecology
Filho, Walter Leal (Hrsg.): Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Theorie und Praxis der Nachhaltigkeit
Wiesbaden, Springer Spektrum, 57-70. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-10546-4_4

Eine komprimierte Darstellung der Inhalte, findet sich auf folgendem Poster:

IndustrialEcologyPlakat 2015

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Introducing BONSAI – The Big Open Network for Sustainability Assessment Information

bonsai-logo-940x286The aim of BONSAI is to make reliable, unbiased sustainability information on products – “product footprints” – readily and freely available whenever and wherever it is needed to support product comparisons and decisions.

BONSAI is a not-for-profit association under the leadership of the LCA expert Bo Weidema. Its aim is that all data, software and algorithms to determine product footprints are maintained as open source. Funding is based on commitments from governments, industries and charities, and supplemented by crowdfunding.

BONSAI’s core database consists of a multi-regional input-output table that is disaggregated using detailed process information. The BONSAI group will develop open source algorithms and software for estimating missing data, reconciling conflicts between data, and for data access and evaluation. Social and environmental satellite accounts will allow users to determine a wide spectrum of impact indicators of their consumption choices.

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Masterkurs erstellt Ökobilanz für Kaffeekapseln

LogoHSPF-swDie beliebten Kaffeekapseln haben eine fast doppelt so schlechte Klimabilanz wie der Kaffee aus der klassischen italienischen Espressokanne. Pro Espresso werden über 50 Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid verursacht. Hauptsächlich verantwortlich dafür sind die Alukapseln, selbst dann wenn man ein Recycling des Aluminiums unterstellt, was allerdings nur selten der Fall ist. Das ergaben Untersuchungen am Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim.
Lernen am realen Objekt, das war das Motto für die Studentinnen und Studenten des neuen Studiengangs „Life Cycle & Sustainability“, also „Ökobilanzierung und Nachhaltigkeit“, der seit dem Sommersemester 2015 in Pforzheim angeboten wird. Es wurden mehrere Kapsel-Kaffeemaschinen auseinandergebaut und ihre Bestandteile analysiert, außerdem der Verbrauch an Kaffee, Wasser und Strom gemessen. In einer Modellrechnung wurden die ganzen Aufwendungen für die Herstellung der Materialien berücksichtigt. Ebenso die Transporte und die Entsorgung. Das Projekt fand während des ganzen Sommersemesters statt und berührte mehrere Veranstaltungen, darunter Theorievorlesungen über Ökobilanzierung, über nachhaltige Produktentwicklung und über Software- und Datenbankeinsatz. Die eigentliche Ökobilanz wurde dann mit der professionellen Ökobilanz-Software Umberto erstellt.
Details zur Ökobilanz sind in zwei Filmbeiträgen von Baden TV dokumentiert und können unter www.youtube.com/INECundREM angeschaut werden.

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Call for Papers for a Special Volume on Technology and Degrowth

JoCPChristian Kerschnera, Petra Wächterb, Linda Nierlingc, Melf-Hinrich Ehlersd

a   Department of Environmental Studies, Masaryk University, Czech Republic
b   Post-Doc, University of Vienna, Austria
c   Institute for Technology Assessment and Systems Analysis (ITAS) at the Karlsruhe     Institute of Technology (KIT), Germany
d   Social, Economic and Geographical Sciences Group, The James Hutton Institute, Aberdeen, Scotland

Received 24 June 2015, Accepted 24 June 2015, Available online 10 July 2015

Under a Creative Commons license

http://dx.doi.org/10.1016/j.jclepro.2015.06.107

Few issues in the rapidly expanding body of Degrowth research (e.g. D’Alisa et al., 2014, Sekulova et al., 2013 and Kallis et al., 2010) are as controversial and at the same time scientifically underexplored as the role of technology in the transition to a Degrowth society. The declaration of the Barcelona conference in 2010 called for selective moratoria on certain technologies (“Barcelona Declaration”, 2010), but discussions in Leipzig in 2014 were far from such a consensus. Two contrapositions were apparent: technology criticism following Illich, 1973, Elull, 1964 and Schumacher, 1973 and other critical authors versus technology enthusiasm that, for example, agrees with Gorz (1994) on the potential of digital fabricators. Ideas of simplification of life with less or low technology clash with visions of a true democratisation of society through the use of certain technologies (both high and low tech) such as open source programming, DIY tractors and photovoltaic panels. However
, reality is not as “black and white” as it may seem. There is a wide range of potentially overlapping positions around scepticism and enthusiasm towards the role of technologies in Degrowth. This special volume aims to present and discuss these positions based on theoretical and empirical perspectives from authors with diverse backgrounds such as Science and Technology Studies, Philosophy of Technology, Ecological Economics, Industrial Ecology, Technology Assessment, Innovation Studies, Political Science and Anthropology. It focuses on how technology transforms ecology, society and the economy and emphasizes inter- and transdisciplinary approaches.

The special volume aims to both provide 1) a state of the art selection of current discussions of the role of technology within Degrowth in academia and practice and 2) a deepened reflection on technologies with the aim to specify perspectives and to overcome their entrenchment. The first section will revisit influential thinkers (Illich, Elull, Schumacher, Georgescu-Roegen, Castoriadis, the Luddites, etc.) and introduce promising approaches towards technology, which have not yet entered the Degrowth discourse. The second section will provide space for authors calling for a “democratisation of technology”, including practice-oriented case studies. These argue, among others, that problems of technology can be overcome through open access and elimination of undemocratic control by corporations and elites. A third section includes contributions from authors showing how technologies can be evaluated and assessed from a Degrowth perspective. These contributions depart from the premise
that technologies are neither per se beneficial nor detrimental for a Degrowth society. They develop normative guidelines and selection criteria for a framework to map roles of technologies in the Degrowth context. Finally, we are open to complementary analyses of Degrowth and technology, which explore novel takes on this important issue and provide outlooks on how future practice and research on technology and Degrowth might or should unfold.

1. List of sub-topics for this special issue

1.1. Degrowth and technology: theoretical and historical perspectives

The existing Degrowth literature builds on the ideas and concepts of a variety of past and contemporary perspectives on technology (Latouche, 2009), starting from the works of Georgescu Roegen (1971), Illich (1973), over Mumford (1967) to Elull, 1964 and Castoriadis, 1985 and others such as Bijker, 1995, Dickson, 1975, Feenberg, 1999 and Sclove, 1995 and Winner (1980).  Weiterlesen

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