Industrial Ecology

Auf dieser Seite präsentieren sich die Institutionen in Deutschland, die sich mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Industrial Ecology beschäftigen. Wir laden alle Besucher herzlich ein, mit uns über aktuelle Themen der Nachhaltigkeit von Industrie und Gesellschaft zu diskutieren. Dabei geht es um Fragen der Kreislaufführung von Materialien und Wertstoffen, um Erneuerbare Energien, um nachhaltigen Konsum, um die Bedeutung von Lebensstilen für Nachhaltigkeit, den Umgang mit Risiken und Unsicherheit in komplexen Systemen und vieles mehr.

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Der Mensch bringt die natürlichen Kreisläufe durcheinander – Einwöchige Veranstaltung an der Hochschule Pforzheim mit angehenden Wissenschaftlern

Das grandiose Wetter war schließlich das i-Tüpfelchen der Sommerakademie „Industrial Ecology“, an der 30 Studentinnen und Studenten aus ganz Deutschland teilnahmen und bei der sich Pforzheim von seiner besten Seite zeigte. Veranstalter war das Netzwerk Industrial Ecology unter maßgeblicher Leitung durch Professor Stefan G. Reisemann (Universität Bremen, FB Produktionstechnik), dem Institut für Industrial Ecology unter Leitung von Professor Mario Schmidt und Anika Regett von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (München). Die Sommerakademie war eine Art Intensivkurs in Sachen Industriegesellschaft und Umwelt, bei der namhafte Referenten aus ganz Deutschland ihre Forschungsergebnisse auf verständliche Weise an den Mann bzw. an die Frau brachten. Die Sommerakademie findet in Deutschland jährlich unter dem Dach der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung VÖW statt und wurde diesmal vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft finanziell gefördert.

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Die jungen Teilnehmer konnten auch ihre eigenen Forschungsarbeiten vorstellen und diskutieren. In verschiedenen Workshops und Fallbeispielen wurden unter kompetenter Anleitung eigene Ergebnisse erarbeitet.

Im Mittelpunkt von Industrial Ecology stehen die Material- und Energieverbräuche und die Wechselbeziehungen zwischen industrieller Zivilisation und Natur. Dr. Peter-Paul Pichler vom renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung brachte es gleich zu Beginn der Sommerakademie auf den Punkt: Während die Menschen als Sammler und Jäger vor einer Million Jahren mit einem Energiebedarf von ca. 10 bis 20 Giga-Joule  – die erforderliche Sonnenenergie und Brennholz eingerechnet – und etwa einer Tonne Material pro Jahr und Person auskamen, benötigte die Agrargesellschaft vor 10.000 Jahren schon die drei- bis fünffache Menge an Energie und Material. Heute entfallen ca. 150 bis 400 Giga-Joule Energie- und 15 bis 25 Tonnen Materialbedarf pro Jahr auf einen Erdenbürger – der Preis für die vielen Wohltaten der Zivilisation, die zweifellos das Leben der Menschen auch bereichert haben. Aber mit diesen Mengen stößt der Mensch in den Bereich der natürlichen Stoffumsätze auf der Erde und bringt viele Kreisläufe der Natur durcheinander. Deswegen ist heute auch von der neuen erdgeschichtlichen Epoche des Anthropozäns die Rede.

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Professor Stefan Pauliuk von der Universität Freiburg untermauerte diesen Materialumsatz mit sehr plastischen Ausführungen über den weltweiten Einsatz von Eisen und Stahl (mehrere Milliarden Tonnen pro Jahr), welche Bedeutung dieser für die Infrastruktur hat, welche Umweltwirkungen damit verbunden sind und wie sich das Recycling von Eisen und Stahl vermutlich entwickeln wird. Er plädierte insbesondere für eine deutliche Verbesserung der Materialeffizienz, um den Bedarf an Rohstoffen und die ökologischen Auswirkungen zu verringern.

Professor Georg Rombach vom internationalen Aluminiumkonzern Hydro stellte den Teilnehmern in einem Fallbeispiel dann auch die konkrete Aufgabe, wie Recycling forciert werden kann und welche technischen Probleme dabei auftreten. Bei Aluminium ganz wichtig: Die verschiedenen Sorten sauber zu trennen, damit der Verschmutzungsgrad durch Legierungsmetalle gering gehalten werden kann.

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Um das enorme Recyclingpotenzial für strategische Metalle aus Altprodukten ging es auch beim Beitrag von Mitveranstalter Professor Stefan G. Reisemann. Er zeigte die Ergebnisse einer Studie für das Umweltbundesamt, bei dem die in 2020 zum potenziellen Recycling anstehenden Mengen an strategischen Metallen, wie Gold, Platin, Neodym, Dysprosium, Gallium, Germanium und vielen anderen, ermittelt wurden und Wege zur Rückgewinnung aufgezeigt wurden. Erschreckend ist dabei, dass derzeit die in vielen Produkten schlummernden Ressourcen zu nahezu 100% ungenutzt bleiben, obwohl Verwertungstechnologien bereitstünden. Teilweise stehen hier nicht existierende Rücknahmewege, regulative Fehlanreize oder schlicht die mangelnde Trennnung von Altprodukten und Komponenten im Weg. Die Hoffnung ist, dass man diese Fehlstellen bei zukünftig in die Verwertung drängenden Produkten von vornherein ausschließt. So sind schon in 2020 erhebliche Mengen an Seltenen Erden aus Pedelecs (Elektrofahrrädern) zu erwarten, die prinzipiell rückgewinnbar wären.

Premiere hatte die Vorstellung eines Berechnungsprogramms und einer Datenbank des Umweltbundesamtes, mit dem die anthropogenen Lagerstätten an Material in Deutschland erfasst werden. Mit jedem Gebäude, mit jeder Straße, Schienentrasse oder Windkraftanlage werden Materialien „gelagert“. Im Prinzip können sie später wieder zurückgewonnen und neu eingesetzt werden. Deutschland ist also gar nicht so arm an Rohstoffen. Sie stecken allerdings nicht im Boden, sondern in unserer Infrastruktur. Urban Mining nennt man deshalb auch den Ansatz, diese Rohstoffe wieder zu nutzen. Dazu muss man aber wissen, wo welche Rohstoffe in welcher Qualität und Zusammensetzung schlummern. Felix Müller vom Umweltbundesamt und Ingo Meinshausen vom Institut für Umweltinformatik ließen die Studentinnen und Studenten der Sommerakademie diesen Ansatz am Beispiel des Recyclings von Windkraftanlagen anwenden.

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Praktisch ging es bei der Firma Witzenmann zu, die sich bereit erklärte, einige Teilnehmer anzuleiten, wie man in einem Unternehmen effizient mit Material und Energie umgehen kann, welche Analysemethoden dazu eingesetzt werden und vor welchen Herausforderungen man dabei steht. Für die Teilnehmer war dieser Einblick in die Arbeitswelt besonders eindrucksvoll.

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Effizienz als Lösungsstrategie in einem hochindustrialisierten Land, ja sogar in einem Automobil-Land, davon berichtete Gastgeber Professor Mario Schmidt über das Bundesland Baden-Württemberg. 1,3 Millionen Beschäftige arbeiten im „Ländle“ in der produzierenden Wirtschaft. An einer De-Industrialisierung habe deshalb niemand ein Interesse. Er betonte die Wichtigkeit des Dialogs mit der Wirtschaft und die Suche nach umweltverträglichen Lösungen. Als Mitglied des Nachhaltigkeits­beirats in Baden-Württemberg wirkte er maßgeblich bei der Zieldiskussion zur Nachhaltigkeit mit. Als großen Erfolg bezeichnete er die Abkehr von dem Dreisäulenmodell der Nachhaltigkeit, wo die wirtschaftlichen Ziele immer gleichrangig neben die ökologischen und sozialen gestellt werden. Stattdessen gehe es um das Ausbalancieren der „ökologischen Tragfähigkeit“ mit der „Teilhabe und dem guten Leben“. Die Wirtschaft sei hier nicht Ziel an sich, sondern diene diesen sozialen und ökologischen Herausforderungen, so Schmidt. Die Wirtschaft müsse man als Partner zur Lösung dieser Aufgaben sehen.

Natürlich durfte in einer solchen Veranstaltung auch das Grundsätzliche nicht fehlen. Der Buchautor Dr. Tilman Santarius von der Technischen Universität Berlin hinterfragte die in der Wirtschaft so beliebten Effizienzstrategien. Denn effizientere Technologien müssen nicht zwangsläufig zu weniger Umweltbelastung und Ressourcenverbrauch führen. Oft lösen sie eine erhöhte Nachfrage aus, was den Einspareffekt teilweise wieder zunichtemacht. Diesen „Reboundeffekt“ sieht Santarius auch auf der Verhaltensebene der Konsumenten – wenn man mit dem Kauf eines Elektroautos beispielsweise kein schlechtes Umweltgewissen mehr hat und dann mehr Auto fährt. Jede auch gutgemeinte Maßnahme führt zu einer Veränderung, manchmal eben auch zu weniger erwünschten, war das Resümee einer angeregten Diskussion.

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Erstmals mit dabei waren auch die ersten Stipendiaten des kooperativen Promotionskollegs „Energiesysteme und Ressourceneffizienz“, an dem neben der Hochschule Pforzheim die Hochschule für Technik in Stuttgart und das KIT in Karlsruhe beteiligt sind. Das Promotionskolleg wird im Rahmen der Landesgraduiertenförderung durch das Land Baden-Württemberg finanziert und wird 12 Doktoranden betreuen.

Mitveranstalter Professor Stefan Gößling-Reisemann von der Universität Bremen war beeindruckt von der offenen Diskussionsatmosphäre der Sommerakademie und dem Engagement der Studentinnen und Studenten. Auch die Teilnehmer waren durchweg begeistert und zogen eine positive Bilanz: Sie sind alle mit Fragen zu Nachhaltigkeitsthemen nach Pforzheim gekommen, die sie persönlich oder in ihrem Studium bewegt hatten. Viele dieser Fragen wurden in der Sommerakademie beantwortet, allerdings wurden auch neue aufgeworfen. Doch diese machen neugierig auf die aktuelle Nachhaltigkeitsforschung und so reisten die Jungwissenschaftler motiviert zurück an ihre Studienorte in Deutschland und Österreich.

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VÖW Sommerakademie Industrial Ecology startet erfolgreich in Pforzheim

Die diesjährige VÖW Sommerakademie steht unter dem Titel „Industrial Ecology“ und ist am 10.9. erfolgreich gestartet. Die Veranstaltung wird zusammen vom INEC der HS Pforzheim (Mario Schmidt), der FFE München (Anika Regett) und der Universität Bremen (Stefan G. Reisemann) organisiert.

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Die TeilnehmerInnen bringen ihre eigenen Fragestellungen mit und diskutieren mit Dozenten aus dem Forschungsfeld IE über Methoden und Ansätze, die Ihnen helfen ihre Fragen zu beantworten.

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Stefan Pauliuk, Paul Pichler und Hendrik Lambrecht führen ein in die Ansätze der Stoffstrommodellierung, der Ökobilanzierung und des sozialen Metabolismus.

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Mario Schmidt erklärt uns den aufwendigen Prozess, Ergebnisse der Ressourceneffizienzforschung in politische Programme zu gießen.

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Die TeilnehmerInnen präsentieren auch eigene Forschungsprojekte, z.B.  bezüglich der Wiederverwendung von Altgeräten, der Potenziale einer Kreislaufwirtschaft bei Energietechnologien oder der Frage nach der gesellschaftlichen (Be)Deutung von Fleischersatzprodukten („what does it mean to be like meat?“).

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Schwerpunktheft Ökologisches Wirtschaften zu Industrial Ecology nun frei verfügbar

Neu im freien Online-Zugang: Ausgabe 3/2014

Schwerpunktheft ÖWi zu Industrial Ecology

Industrial Ecology

„Inspired by Nature“ – in der Industrial Ecology ist die Natur Vorbild für Industriesysteme. Wie in den natürlichen Kreisläufen eines Ökosystems sollen im industriellen Metabolismus alle Stoff- und Energieströme berücksichtigt werden. ÖkologischesWirtschaften stellt dieses junge Handlungs- und Forschungsfeld vor.

Außerdem in diesem Heft:

Die Rubrik „Neue Konzepte“ gibt Einblicke in die Diskussionen von der Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig und widmet sich dem Thema der Postwachstumsökonomien. Die Autor/innen bringen die zentralen Fragen der Konferenz zu Papier und entwerfen dabei gesellschaftliche und ökonomische Modelle, die ohne Wachstum auskommen können.

Zum Inhaltsverzeichnis von ÖkologischesWirtschaften 3/2014

http://oekologisches-wirtschaften.de/index.php/oew/issue/view/132 

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Die IPAT-Gleichung am Beispiel des Klimaschutzes

Ohne TitelMario Schmidt vom Institut für Industrial Ecology hat für den Lokalsender Baden TV einen Einblick in den Pforzheimer Studiengang Ressourceneffizienz-Management gegeben. Als Beispiel hat er die IPAT-Gleichung herausgegriffen – ein klassisches Thema der Industrial Ecology.

In zwei 10-minütigen Beiträgen erklärt er, welche Anstrengungen notwendig wären, um die Treibhausgasemissionen weltweit zu halbieren.

Hier die Kurzlinks:

Teil 1: https://youtu.be/Q1W-qNAaW9I

Teil 2: https://youtu.be/hoEc2EQlCFI 

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Die VÖW-Sommerakademie 2016 „Industrial Ecology“ ist ausgebucht

Die VÖW-Sommerakademie 2016 wird zum Thema „Industrial Ecology“ stattfinden. Industrial Ecology (IE) ist die Idee, menschliches Wirtschaften nach dem Vorbild von Ökosystemen zu gestalten: kreislauforientiert, ressourceneffizient, nachhaltig und zukunftsfähig. Die diesjährige Sommerakademie diskutiert Konzepte und Methoden der IE sowie ihre Bezüge zu anderen Feldern der Nachhaltigkeitsforschung. Sie findet vom 10.-14.9.2016 in Pforzheim statt und wird von der VÖW, dem Fachgebiet Resiliente Energiesysteme der Universität Bremen und dem Institut für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim, sowie dem Netzwerk IE ausgerichtet.

Inhalt:

Gelehrt, diskutiert und praktisch erprobt werden Methoden der Systemanalyse, der Stoff- und Materialstrommodellierung und der Gestaltung von nachhaltigen industriellen Systemen. Adressiert werden dabei Fragen bezüglich des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen und Umwelt, der Dynamik und der Auswirkungen des gesellschaftlichen Metabolismus und der schonenden Einbettung sozio-technischer Systeme in die Umwelt. Bezüge sollen ferner hergestellt werden zu aktuellen Themen der nachhaltigen globalen Entwicklung, der Transformationsforschung und der Postwachstumsdebatte, mit dem Ziel die Beiträge der IE zu diesen Feldern kritisch auf Reichweite und Wirksamkeit zu überprüfen.

Programm:

Am ersten Tag stehen das Kennenlernen sowie eine Einführung in die Themen und Methoden der IE auf dem Programm. Dieses Wissen wird am zweiten Tag im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden vertieft. Um unterschiedliche Blinkwinkel aufzuzeigen, stammen die Vortragenden aus unterschiedlichen Bereichen, wie Politik, Politikberatung, Wirtschaft und Forschung. Bereits zugesagt haben: Stefan Pauliuk von der Universität Freiburg, Peter Paul Pichler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Tilmann Santarius von Germanwatch und der TU Berlin. An dieser Stelle sind auch die Teilnehmer*innen ausdrücklich eingeladen einen Beitrag, z.B. in Form von Postern, zu leisten.

Tag 3 und 4 stehen im Zeichen einer gemeinsamen Erarbeitung von praxisorientierten Fallstudien unter Anleitung von Experten. Zu mehreren Themen erfolgen Problemaufrisse, die dann in kleinen Gruppen in ausführlichen Study Cases gemeinsam vertieft werden – unter kompetenter Anleitung von Praxispartnern:

  • zu den betrieblichen Energie- und Materialflüssen und deren Einsparpotenzial in Kooperation mit der Pforzheimer Firma Witzenmann unter Beteiligung des Vorstandsmitglieds Philip Paschen,
  • zu Aluminiumherstellung und -recycling in Kooperation mit dem Aluminiumhersteller Hydro unter Beteiligung von Prof. Dr. Georg Rombach (Hydro / RTWH Aachen),
  • zu der e-Mobilität im ländlichen Raum unter Beteiligung von Prof. Dr. Guy Fournier (Hochschule Pforzheim),
  • zu den anthropogenen Materiallagern in unserer Gesellschaft unter Beteiligung von Felix Müller (Umweltbundesamt).

Am letzten Tag erfolgt eine abschließende Reflexion und Diskussion der Ergebnisse sowie der Reichweite des IE-Ansatzes.

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WiMi Stelle (Doktorand*in): Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen

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Für die gemeinsame Nachwuchsgruppe R2-D2 „Zwischen Rebound-Risiken und Suffizienz-Chancen: Herausforderungen der Entkopplung von Umweltverbrauch und Wirtschaftswachstum am Beispiel der Digitalisierung von Dienstleistungen“ unter der Leitung von Dr. Tilman Santarius ist eine Stelle für eine ingenieurwissenschaftliche Dissertation offiziell ausgeschrieben.

Näheres finden Sie im Anhang und auf der offiziellen TU-Seite unter folgendem Link:

https://tub.stellenticket.de/de/offers/24506/

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Stellenanzeige der TU Darmstadt

Am Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft der TU Darmstadt (Leitung Prof. Schebek) ist eine Post-Doc-Stelle für das Themenfeld Urban Mining ausgeschrieben. Bewerber/innen sollten sowohl modelltechnische als auch experimentelle Kenntnisse mitbringen. Die inhaltliche Ausrichtung der Forschung kann auf Grundlage der eigenen Erfahrungen und Ideen erfolgen. Im Bereich der Lehre müssen Grundlagenvorlesungen zur Chemie (mit)betreut werden.

Näheres können Sie der Stellenausschreibung entnehmen.

Ausschreibung Postdoc Januar 2016

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Konferenz n – Hochschule weiter denken

save_the_date_konferenz_n_-_hochschule_weiter_denken_22-24_januar_2016.png__750x375_q85_crop_upscaleWie schon im Oktober 2014 bringt das studentische Netzwerk n auch im Januar 2016 wieder alle Akteure zum Thema Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung auf einer bunten Konferenz zusammen. Die Konferenz gliedert sich dabei in zwei Teile: Am Freitag, den 22. Januar, geht es um die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Hochschulen. Dabei werden alle Akteursgruppen zusammen gebracht und erarbeiten gemeinsam Ideen zur stärkeren Integration der BNE für die Wissenschaftspolitik. Samstag und Sonntag, den 23. und 24. Januar, sind nur für Studierende da: das studentische Engagement für Nachhaltigkeit an Hochschulen steht dann im Vordergrund. Dazu findet sich Gelegenheit zur gegenseitigen Inspiration und Austausch aktueller Projekte und Projektideen.

Weitere Informationen finden sich hier.

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Stellenanzeige der Universität Bremen

logo_uni-1Das Fachgebiet Resiliente Energiesysteme im Fachbereich Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik in Kooperation mit dem artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – sucht ab sofort zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen / Doktorand*innen (50% Entgeltgruppe TV-L E 13) für drei Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Mit dem Ziel der Promotion arbeiten Sie eigenverantwortlich an Forschungsaufgaben. Sie arbeiten in enger Kooperation mit unterschiedlichsten AkteurInnen und WissenschaftlerInnen, die im Rahmen der Energiewende aktiv sind und versuchen, Optionen und Erfolgsfaktoren für nachhaltige und resiliente Energiesysteme zu entwickeln und zu testen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsfrist: 04.11.2015

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Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund – dargestellt am Beispiel: Deutsches Netzwerk Industrial Ecology

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In einem kürzlich veröffentlichten Buchbeitrag wird das Deutsche Netzwerk Industrial Ecology als praxisnahes und aktuelles Beispiel für Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund verschiedener akademischer Akteure dargestellt:

Isenmann, Ralf; Gößling-Reisemann, Stefan; Zimmermann, Till (2016)
Forschung für Nachhaltigkeit im Verbund – dargestellt am Beispiel: Deutsches Netzwerk Industrial Ecology
Filho, Walter Leal (Hrsg.): Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Theorie und Praxis der Nachhaltigkeit
Wiesbaden, Springer Spektrum, 57-70. http://dx.doi.org/10.1007/978-3-658-10546-4_4

Eine komprimierte Darstellung der Inhalte, findet sich auf folgendem Poster:

IndustrialEcologyPlakat 2015

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