Industrial Ecology in der Lehre in Afrika

Neben Impulsen für Forschung und Praxisprojekte hält die Industrial Ecology mittlerweile auch zunehmend Einzug in die Lehre, national und auch international, nunmehr auch an Universitäten in Afrika. In diesem Kontinent gibt es noch erheblichen Nachholbedarf. Das Interesse und die Aufgeschlossenheit für den „Industrial Ecology Approach“ sind gleichwohl riesig. Denn dieser ist systemisch sowie anschlussfähig für viele Disziplinen und Studiengänge.

Nach Stationen an der University of Ghana in Accra (Ghana) und an der Universidade Pedagogica Mozambique in Maputo (Mosambik) führt die dritte Station im Rahmen eines BMBF-Projekts zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zum Nelson Mandela Institute of Science and Technology in Arusha (Tansania).

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Bild: Prof. Isenmann, Hochschule München, mit den lokalen Experten aus Environmental Engineering Sciences, Computer Sciences, Business Administration/Management Studies

Ziel des Projekts ist es, zukunftsweisende Curricula an der Schnittstelle zwischen IT und Nachhaltigkeitswissenschaften zu etablieren: “Environmental Management Information Systems for the Subsaharan Region“ heißt das Projekt. Industrial Ecology ist dabei als ein programmatisches Kernmodul eingebunden. Es wird als Modul angeboten für Studierende aus den Umwelt- und Ingenieurwissenschaften sowie BWL.

Projektwebsite EMIS Subsahara

Über Ralf Isenmann

Prof. Dr. Ralf Isenmann Hochschule München Nachhaltiges Zukunftsmanagement Privatdozent Universität Bremen Fachbereich Wirtschaftswissenschaft Institut für Projektmanagement und Innovation (IPMI)
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2 Antworten auf Industrial Ecology in der Lehre in Afrika

  1. Frank Schiller sagt:

    Toll, dass industrielle Ökologie hier unmittelbar in die akademische Ausbildung einfließt. Interessant auch, wie das Projekt Informationen zum einen voluntaristisch auf der Unternehmensebene und zum anderen unabhängig davon über Geoinformationssysteme generiert. Ich hoffe, über letzteres bei einem nächsten Blogeintrag mehr zu erfahren – und auch darüber, ob und wenn wie diese integriert werden.

    • Das ist in der Tat nicht einfach. Die Ausbildung ist modular angelegt: Mit einem generischen Teil für elle zwei anzubietenden Studiengänge: Betrieblich und öffentlich.
      Der einen Studiengang zielt auf betriebliche Umweltinformationssysteme und deren Einsatzgebiete in Unternehmen.
      Der andere Studiengang orientiert an öffentlichen Umweltinformationssystemen und deren Anwendungsfelder in allen darüber liegenden Ebenen, z.B. Kommunen, Regionen, (Bundes-)länder, Nationen usw.
      Die Auslandserfahrung vor Ort ist jedenfalls stets ein wertvolles Geschenk. Es erdet uns :-).

      Sonnige Grüße
      Ralf

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